Zusammenhalten

Zusammenhalten

8. September 2017 0 Von Alexandra Lettner

In früheren Zeiten war die Familie die kleinste und wichtigste Einheit in der es wichtig war zusammenzuhalten. Innerhalb des Familienverbundes war man sicher, hatte Rückhalt und Hilfe in jeder Lebenslage.

Die Menschen hielten zusammen. Egal ob es Streit gab und ob man immer der gleichen Meinung war. Die Familie stärkte einem den Rücken. Auch waren Partnerschaften wesentlich langlebiger wie heute. So etwas wie Partnerschaften gab es weniger, man war verheiratet. Die Ehe scheint ebenfalls aus der Mode gekommen zu sein. Klar, es ist leichter eine Beziehung zu beenden, als eine Ehe, man ist nicht so gebunden an den anderen.

Natürlich erwähne ich auch die arrangierten Ehen in allen Schichten der Gesellschaft, in denen wegen der Mitgift oder zwecks besserem gesellschaftlichen Ansehen geheiratet wurde. Manche Ehen wurden trotzdem glücklich, denn es zählen neben der Liebe ja auch andere Dinge.

Auch ich bin schon in meiner Ehe an Punkte gekommen, an denen es manchmal richtig geknallt hat. Auch in der besten Ehe gibt es Auseinandersetzungen und Meinungsverschiedenheiten. Und das darf auch sein, vor allen Dingen soll es sein. Nur so kann man zusammenwachsen.

Vor allen Dingen in schwierigeren Zeiten merkt man sehr schnell, auf wen man sich verlassen kann. Und wer nur im Sonnenschein mit einem tanzt. Da kristallisiert sich auch der Zusammenhalt heraus, denn zusammenhalten bedeutet auch verlässlich zu sein.

Wie ich in einigen meinen vorherigen Artikeln auch schon erwähnt habe, macht uns Menschen die schnelllebige Zeit es uns nicht unbedingt leichter, da alles sehr viel schneller beendet werden kann. Als man früher noch ein persönliches Gespräch, zumindest ein Telefonat notwendig war um etwas zu beenden, reicht heute eine sms oder eine Nachricht auf einem anderen Messenger.

Wie soll man da zusammenhalten, wenn immer mehr Menschen schneller weglaufen? Sich aus der Verantwortung ziehen, Hauptsache nicht greifbar sein. Nur so wird das nichts mit etwas Langlebigen.

Deshalb, lasst Euch auf den Anderen ein, gebt anderen die Chance sich zu beweisen. Und das allerwichtigste ist, lebt und liebt die Liebe……und haltet zusammen, auch wenn der Weg gerade mal steinig ist.