Vertrauen

Das mit dem Vertrauen ist eine Sache für sich….

Als Kind haben wir ein unendliches Vertrauen zu unseren Eltern. Wir glauben und vertrauen ihnen.

Mit den ersten Enttäuschungen wird das schwerer mit vertrauen. Die erste große Liebe zerbricht…man wird belogen, im schlimmsten Fall auch betrogen und hintergangen.

Dieses Urvertrauen zu einem Anderen ist gestört.

Ich spreche da aus meiner eigenen Erfahrung. Mein allererster Freund hat mich betrogen. Von da an, viel es mir schon ein weniger schwerer Vertrauen gegenüber einem Partner aufzubauen. So zog sich das viele Jahre durch meine Beziehungen und auch Freundschaften litten oft unter meinem mangelnden Vertrauen in mein Gegenüber.

Es ist ein unschönes Gefühl wenn man kein Vertrauen zu seinen Mitmenschen hat. Man stellt sich oft die Frage: Ist das jetzt die Wahrheit was er der andere mir da gerade erzählt? Man hinterfragt oft unzählige Male dasselbe. Weil man unsicher ist und im Inneren verletzt und angegriffen. Kann der Mensch der einem jetzt gegenüber steht etwas dafür, ist er verantwortlich für unsere Schmerzen, für unsere Narben auf unserer Seele? Meistens nicht. Denn diese Verletzungen liegen schon sehr, sehr weit zurück und trotzdem spürt der Mensch jetzt in der Gegenwart sie sehr deutlich.

Das ist ungerecht. Wir selbst möchten ja auch nicht „bestraft“ werden, für etwas was lange vor unserer Zeit passiert und geschehen ist.

Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, mit den eigenen Wunden und Verletzungen „aufzuräumen“. Das Vergangene sollte und darf nicht die Gegenwart bestimmen.

Deshalb versucht jeden Tag ein bisschen mehr die Verletzungen zu verarbeiten, denn sie behindern uns daran, glücklich und zufrieden in die Zukunft zu gehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.